Montag, 18.01.2010
1. LCC Eisbärenlauf Halbmarathon - 15.01.2010
EIN GUTER JAHRESBEGINN ! ! ! - LCC Eisbärlauf 1
Nach dem Unter-Tage-Marathon in Sondershausen und dem Silvester-Benefizlauf in Eggendorf stand gestern der erste Wettkampf im Jahr 2010 auf dem Programm. Nachdem ich unter der Woche meine Teilnahme am Hallenmarathon abgesagt habe, habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen den LCC Halbmarathon (1. Eisbärenlauf) zu laufen.
Also machte ich mich Frühmorgens auf den Weg nach Wien. Ohne jede Begleitung kam ich um etwas nach 9 Uhr beim Stadion an. Zunächst ging es mal zur Nachmeldung und meine Startunterlagen abholen und danach noch zum Umkleiden. Schon vor der Anmeldung sah ich die Heidi aus Linz, die ich vom Lungau her gut kenne und wir quatschten etwas.
Vor dem Start traf ich auch die EMG und gemeinsam stellten wir uns in die Startaufstellung. Bei unserem Gespräch, während des Einlaufens, sagte sie mir dass sie eine Zeit von 1:20 anpeilt und ich dachte mir ich versuche das auch, obwohl ich mir dabei äußerst UNSICHER war, schließlich war ich seid über einem Monat keinen so schnellen Kilometer gelaufen. (geschweige den 21,1km)
Am Start traf ich auch den Karsten Kühne (ein Deutscher der in Wien lebt) der heute der Pacemaker für die EMG war. Eine sehr gute Wahl, schließlich lief er 2009 den Rennsteig in 5:33 und den Dresdenmarathon in 2:32, also ein richtig SCHNELLER!
Dann ging es auch gleich los. Ich lief die ersten Kilometer mit der EMG und dem Karsten bzw. waren es die ersten 2 Runden. Meist war ich der der das Tempo machte. Nach der ersten Runde sagte ich schon, das ich dieses Tempo wohl nicht bis zum Ende durchstehen werde. Der Walter (Walter Mayer) radelte teilweise neben uns und sagte: " Eh klar, der Kraxi ist immer einen Schritt vorne".
Auf dieser zweiten Runde versuchte ich mit dem Wind bewußt locker zu laufen um dann gegen den Wind noch genügend Kraft zu haben. (soferne man kraftsparend laufen kann, bei einem Tempo von 3:40-3:45min/km). Am Ende der zweiten Runde meinte die Eva dann, das ihr das Tempo doch etwas zu hoch seih und ich meinte zu Karsten, das kann mir nur Recht sein.
Ich lief dann mein Tempo weiter und bemerkte aber erst nach mehreren Kilometern, dass ich mich von der EMG und Karsten etwas abgesetzt hatte. Nun lief noch ein Läufer neben mir der sagte das er eine Zeit von 1:18 anpeilte. Mit der wäre ich auch sehr zufrieden, meint ich.
Auf den letzten Kilometern, gegen den Wind, holte ich noch mal alles aus mir heraus und konnte so diesen Verfolger etwas abschütteln, im Ziel waren es dann 20 Sekunden.
Ich kam mit einer Zeit von 1:17:32 ins Ziel und war überglücklich und mehr als sehr überrascht, dass es heute so gut lief.
Geworden ist es Gesamt Platz 2 und der Sieg in meiner AK. Ich war einfach GLÜCKLICH, schließlich hatte ich nicht damit gerechnet eine Zeit von unter 1:20 laufen zu können.
Gruß
Kraxi
P.S. Hier der LINK zum Ergebnis: http://www.pentek-timing.at/results/show_results_db.php?veranstnr=11157&racenr=2
von geri2707 um # 15:12 in | 3 Kommentare | TrackBack (0) | versenden
Montag, 26.10.2009
ALB-Marathon 2009 - DAS ECU-Finale
ES FOLGT EIN SEHR LANGER BERICHT vom ALBMARATHON 2009.
Vorgeschichte: Teil !
Nach den beiden ersten Europacuprennen (Mnisek; u. Rennsteig) war ich auf Platz 1, diesen musste ich nach dem Lauf von Danny Thewes in Celje mit diesem Teilen. Es wurde ein RICHTIGES Finale beim Alb-Marathon in Schwäbisch Gmünd
Vorgeschichte: Teil II
Bereits am Donnerstag den 22.10 fuhr ich per Bahn bis nach Salzburg zum Bernie meinem Laufkollegen und sehr guten Freund. Nach einer Nächtigung bei Ihm in LAUFEN machten wir uns am nächsten Tage gemeinsam auf den Weg nach Schwäbisch Gmünd.
Dort angekommen bezogen wir zunächst mal unser Quatier im Hotel Patrizier, danach machten wir uns auf die Suche nach einem Gasthof oder ? um eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen.. Wir aßen beide ein Wienerschnitzel.
Später ging es wieder zurück ins Hotel um etwas AUSZURUHEN von unserer Reise nach Gmünd. Ich entschloß mich dann noch 1-2km zu laufen um die Beine locker zu bekommen.
Um 18 Uhr trafen wir uns dann mit Flo aus dem Runnersworld-Forum. Zunächst gingen wir unsere Startunterlagen abholen und dann zum auffüllen unserer SPEICHER zu einem Italiener. Gegessen wurden natürlich Nudel.
Auf unserem Rückweg zum Hotel und auch im Hotel quatschten ich und Bernie noch viel über unsere Lauftaktik für den nächsten Tag. Für Bernie stand ja der ERSTE Ultra auf dem Programm und deshalb war das VORRANIGIGE Ziel erst mal ANKOMMEN. Anders war die Sache ja bei mir, schließlich war ich ja gemeinsam mit Danny Thewes der Führente des Europacup´s der Ultraläufer. Meine Taktik war, einfach nach GEFÜHL zu Starten und dann zu schauen was am Ende noch geht.
Um ca. 10Uhr machten wir dann die Lichter aus. Geschlafen habe ich relativ gut, zumindest bis um 4 Uhr am morgen, danach drehten sich die Gedanken nur noch ums LAUFEN und an ein Einschlafen war nicht mehr zu denken. Es wurde nur noch leicht EINGEDÖST
Startvorbereitung
Am Morgen ging es um ca. 7:30 zum Frühstücken, wo ich und Bernie unsere SPEICHER ein letztes mal auffüllten. Da es am Morgen sehr frisch war und unser Hotel nur rund 300m vom Start am Marktplatz entfernt lag, blieben wir bis 15min vor dem Start auf unserem Zimmer.
Als Kleidung wählte ich ein langarm Shirt und eine kurze Laufthight, sowie meine CEP-Strümpfe.
Am Marktplatz angekommen wünschten wir uns gegenseitig alles Gute und dann ging es ins Startgelände. Kurz vor dem Start erblickte ich auch noch Volker mit Florian und Gero aus dem Forum. Nach kurzem Händeschütteln und den Besten Wünschen für unseren Wettkampf war es aber wirklich Zeit sich in die Startaufstellung zu begeben.
Dort sah ich gleich wieder einige bekannte Gesichter, unter anderem den Danny Thewes, meinem HAUPTKONKURRENTEN um den Europacup, sowie Andreas Phanten aus Berlin, denn ich auch schon von mehreren Ultras im ECU kenne.
Nach letzten guten Wünschen ging es dann entlich los.
TEIL 1 der Stecke
Auf den ersten Kilometern ging es leicht abwärts und als ich das erste Mal nach 2km auf die Uhr guckte war ich doch überrascht wie schnell ich unterwegs war, schließlich waren über 20 Läufer vor mir und das Tempo war mit 7:30min für 2km doch sehr flott.
Auf den nächsten Kilometern ging es auch noch immer leicht fallend dahin. Bei km 5 kam dann eine erste Steigung, an der aber noch nicht sehr viele Höhenmeter zu überwinden waren. Nach dieser Steigung ging es wieder etwas ABWÄRTS und es kam bald die erste Verpflegungstelle bei km 6 wo ich mir einen Becher Tee genehmigte.
Ab nun geht es leicht aufwärts zur Wäscherburg, durch den Burghof durch und dann hat man erstmals einen (schönen) Blick auf die Kaiserberge. . Hier quatsche ich das erste Mal mit einem Mitstreiter und er erklärt mir das dies sein erster Alb sei und er eine Zeit von ca.3:45-4:00 Std. anstrebe. Da ich eine Zeit von unter 3:40 anstrebe glaube ich mein Tempo richtig gewählt zu haben, schließlich will ich am Ende noch ZUSETZTEN können.
Zunächst geht es jetzt recht flach in Richtung Hohenstaufen. Bei der Verpflegestelle davor nehme ich nix, schließlich habe ich ja für die Nächste eine Eigenverpflegung abgegeben.
Bei ca. km 15 kommt man dann zu einer Wiese, die schon leicht bergauf-gehend beginnt, aber noch sehr gut laufbar ist. Bis man dann am Ende der Wiese eine sehr KNACKIGE Steigung vor sich hat. Hier bin ich dann das erste Mal gegangen.
Nach der Wiese geht es auf einer Strasse recht steil aufwärts auf den Hohenstaufen und auch hier auf der Strasse gehe ich nochmals ein kleines Teilstück..
Dann hat man es aber bald geschafft und der erste der drei Kaiserberge ist bezwungen.
Oben am Berg wird gewendet und es geht zunächst einen Teil auf der gleichen Strecke wieder abwärts. Danny sehe ich kurz nach der Wende, das heißt ich hatte ca. 30-50 Sec. Vorsprung, da er aber immer sehr DEFENSIV startet, wußte ich das das nicht viel zu bedeuten hat.
Der erste Teilabschnitt war geschafft und mir ging es SEHR GUT! ! !
Teil 2 der Strecke:
Nach dem teilweise sehr starken Abstieg, an dem ich es so richtig schön laufen lassen konnte geht es leicht wellig weiter Richtung Hohenrechberg. Auf diesem Stück quatsche ich dann mit einem weiteren Läufer, dieser versucht eine Zeit von 3:40 zu laufen, weiß aber sehr genau, das dies nur dann funktioniert wenn alles OPTIMAL läuft.
Gemeinsam laufen wir dann durch den Ort Rechberg und auch rauf auf den Berg Hohenrechberg. Aufwärts ist eher er der, der das Tempo vorgibt und meist schneller ist als ich, aber abwärts kann ich meine STÄRKE ausspielen und schließe immer wieder recht locker zu im auf bzw. kann ich mich etwas von ihm absetzen.
Auf dem doch sehr steilen Anstieg zum Hohenrechberg bin ich wieder 2x gegangen (sie nannten ihn GEHPAUSE (zwinker)). Diesen Anstieg bewältigte ich auch gemeinsam mit dem 7. Platzierten des 25km Rechbergslaufes. Hatte der es SCHÖN, für Ihn war der Lauf ja oben schon vorbei. (meine Zwischenzeit:: 1:48, voll nach Plan)
Auf dem Rechberg, gleich nach km 25 steht an der Verpflegungstelle auch meine zweite Flasche meiner Eigenverpflegung, aus der ich aber erst nach dem ABSTIEG vom Berg trinken konnte.
Der zweite Teilabschnitt war geschafft und alles lief nach PLAN.
Teil 3 der Stecke:
Auf dem Abstieg vom Rechberg war es zunächst sehr glitschig und ich konnte zwei Mal einen Sturz nur sehr knapp vermeiden. Danach ging es noch immer STEIL abwärts jedoch auf Asphalt, auf diesem lief ich aber nicht, sondern auf der Wiese daneben. Auf dieser war es um einiges ANGENEHMER zu laufen und die meisten hinter mir machten es mir gleich..
Dann ging es wieder wellig bis flach weiter, aber nur kurz, denn der dritte Kaiserberg folgte schon sehr bald. Hier merkte ich schon ein erstes leichtes ziehen in meinem rechten Oberschenkel, dem ich aber noch keine große Bedeutung schenkte..
Bei ca. Kilometer 27 ging es dann auf einem Schotterweg weiter auf die Rückseite des Stuifen, den dritten der drei Kaiserberge. Anfangs ging es nur leicht aufwärts, war man dann aber auf der Rückseite ging es über einen Waldpfad sehr steil aufwärts. Gott sei Dank musste man auf diesen Berg nicht ganz rauf, wenn auch fast.
Der Abstieg vom Stuifen ist im Vergleich zum Abstieg vom Rechberg jedoch verhältnismäßig harmlos, auch wenn es hier über Forstwege geht besteht nirgends die Gefahr zu stürzen.
Aus dem Vorjahr wußte ich noch, das nach den 3 Kaiserbergen noch ein kurzer und sehr steiler Anstieg folgen sollte. Jedoch merkte ich schon davor, das es nicht ganz nach Plan laufen würde an diesem Tag. Das ziehen im rechten Oberschenkel merkte ich immer öfter.
Auf den nächsten Kilometern ging es wellig dahin und man kam nun auf eine Wendestrecke, auf der man nach ein paar hundert Metern auf der Strasse sah, das man hier bei km 36 nochmals, von der anderen Seite kommend lief. Schon bald kommt der UNBEKANNTE letzte sehr steile Anstieg, hier geht es auf ein paar hundert Metern nochmals RICHTIG aufwärts, also nochmals Zeit zu WANDERN (zwinker).
Weiter geht’s etwas wellig und dann kommt ein längerer recht steiler Abstieg. Nun geht es mir nicht mehr so gut, der Oberschenkel gibt mir immer wieder das ZEICHEN:
JETZT IST ABER BALD SCHLUSS ! !
Schon am Beginn des Abstiegs verringere ich etwas mein Tempo und laufe so auf MEINEM Teilstück (abwärts) nur noch auf SPARFLAMME.
So kommt es das ich meinen Mitläufer vom Rechberg (Wießner Klaus) schön langsam aus den Augen verliere und auch von hinten nähert sich immer schneller werdent Danny Thewes, wie nicht anders zu erwarten.
Als Danny an mir vorbeiläuft wünsche ich ihm nochmal alles Gute uns sage im, das der Zweitplatzierte nicht weit vor mir liegt und er diesen noch locker einholen kann.
Nach diesem Abstieg quälte ich mich von Kilometer zu Kilometer weiter. Bei der Marathondistanz war ich ca. mit einer Zeit von 3:07.
Schon kurz darauf bei Kilometer 44 war dann entgültig Schluß mit RICHTIGEM Laufen.
Er war da, der KRAMPF IM OBERSCHENKEL
Gegendehnen, versuchen weiterzulaufen, wieder der Krampf, Gegendehnen usw.
Rund 3min benötigte ich, bis ich wieder weiterWATSCHLN konnte.
Scheisse
Nun sprach ich schon mit mir selbst: DU SCHAFFST das HANNES, komm schon!!!!!
Jetzt schliefen mir auch noch beide Hände ein! Anscheinend wußte mein Körper das er sämtliche (Blut)Reserven in die Beine zu pumpen hatte.
Die nächsten Kilometer dauerten eine EWIGKEIT. Hier auf dem Radweg fragte ich dann eine Frau, ob hinter mir jemand lief, zuvor hatte mich keiner überholt und ich hatte mich auch öfters umgeblickt und keinen gesehen.
Deshalb war ich doch fast ENTSETZT als die Frau zu mir sagte: Ja, zwei Läufer sind nicht weit hinter mir.
SCHEISSE!!!!
Der erste dieser beiden Läufer überholte mich kurz vor der letzten Verpflegungstelle, wo dann auch eine kleine Wende war, an der man vor 45 km schon vorbeilief.
Der ÜBERHOLER verlief sich, die Leute von der Versorgungstelle schrien im hinterher aber er lief weiter, ich vermute er hatte einen MP3 Player (Ha ha, hi hi, ho ho, OK Schadenfreude ist nicht O.K., aber schließlich sind die DINGER ja auch VERBOTEN bei Laufveranstaltungen)
Ich verscuchte nochmals mein Tempo etwas zu steigern und war verwundert, das ich noch ein Tempo von ca.5:00min laufen konnte.
Nun lief man durch einen Park und hier ca. 1,5km vor dem Ziel überholte mich ein weiterer Läufer (Kiebler Jürgen), somit war ich nur noch auf Platz 5
Da ich kurz danach schon den einen Läufer wieder hinter mir bemerkte, der sich verlaufen hatte, steigerte ich nochmals mein Tempo und ich schaffte den letzten Kilometer in fast genau 4min, was auch hieß, das mich mein Verfolger nich mehr überholen konnte.
Somit wurde es Platz 5 in der Gesamtwertung , Platz 2 in meiner AK und
PLATZ 2 im EUROPACUP
The END
Sofort nach dem Zieleinlauf ging ich quälenden Schrittes zu unserem Hotel. Noch unter der HEISSEN Dusche bekam ich eine Schüttelfrost. Danach legte ich mich angekleidet ins Bett, noch immer mit Schüttelfrost und wartete auf Bernie.
Er hatte seine (Ultra) Prüfung besser überstande als ich und gemeinsam gingen wir dann (beide STOLZ) mit Flo zur Siegerehrung
Das war mein KAMPF über die ALB ! !
Gruß
Kraxi
P.S. Es funktioniert nicht wenn man halb auf einen Marathon (Güssing) und halb auf einen bergigen Ultra (Alb) trainiert, das ist weder „Fisch noch Fleisch.“
P.P.S zum Schluß noch ein paar LINK´s: http://results.colo.bibchip.de/np2_results.php?id=5384ev12301
bzw.
http://www.florian-boehme.de/alb2009.htm (ein MEGABERICHT, der Lust machen soll)
von geri2707 um # 15:47 in | 1 Kommentar | TrackBack (0) | versenden
Mittwoch, 14.10.2009
1 BERICHT: 2 Marathon´s, 2 unterschiedliche Ziele, (Güssing Marathon bzw. Graz Marathon)
Ein langer Titel für einen langen Bericht!?
Teil 1. - Güssing Marathon (27.09.2009)
Kein Trainingswettkampf sondern ein RICHTIGER Wettkampf sollte der Güssing Marathon werden. Da jedoch der Europacup der Ultraläufer meine erklärtes Hauptziel für dieses Jahr sein soll bin ich in der Woche vor dem Marathon beim 3 Stunden Benefiz-Lauf in Grafendorf (Veranstaltet vom CAFE LA MOCCO, einem Sponsor) die vollen 3 Stunden gelaufen (39,9km; Platz 1).
In der Wettkampfwoche habe ich aber trotzdem KRÄFTIG GETAPERT und so ging ich "sehr ausgeruht" an den Start. Angereist bin ich mit Frau und Kinder am Wettkampftag, da Güssing eh nur ca 60km entfernt ist. Wie das so ist bei LÄUFEN in der näheren Umgebung kennt man sehr viele der Teilnehmer und ich möchte nicht ALLE hier anführen.
Beim Güssing-Marathon hat man zwei Halbmarathon Runden zu absolvieren und diese sind recht flach. Am Vortag bot sich mir mein langzeitverletzter Laufkollege Geri als Radbegleiter an, was bei so einem kleinen Marathon kein Problem dahrstellt. Vor dem Start wurde noch schnell geklärt ab wann er zu mir stoßen wird und dann ging es schon an den Start. Die Favoriten waren gleich gefunden (Ruess Georg und der Vorjahressieger aus Ungarn).
Um Punkt 10 Uhr ging es los (bei ca.16°C und Sonnenschein) und ich lief erst mal mein Tempo, das zwischen 3:40 und 3:57 pendelte (ausser der erste Kilometer, der war in 3:33). Da auf der ersten Runde auch noch die Halbmarathonis im Feld mit dabei waren hatte ich genügend MITSTREITER. Ab Kilometer 10 oder 11 lief ich gemeinsam mit dem Strini, der den HM bestritt und eine Zeit von 1:20 laufen möchtete. Gemeinsam mit Geri (dem Radbegleiter) und Strini lief ich die erste Runde. (Durchgangszeit 1:19:30, die gleiche wie bei meiner PB) Mit dem Strini habe ich mich recht gut unterhalten, aber die zweite Runde sollte dann EINSAMER werden (und auch MÜHSAMER). Auf dieser zweiten Runde sah ich außer die am Wendepunkt entegenkommenden Läufer und Geri keine GEGNER. Auf meine Verfolger hatte ich nach der Wende in ??? bereits 3-4min Vorsprung.
Nach ca. 30 Kilometer spürte ich schön langsam ein ZIEHEN am Oberschenkelansatz, aber das ein schneller Marathon nicht ganz OHNE Schmerzen zu bewältigen sein wird, wußte ich ja, also erst mal weiterlaufen. Bei einer sehr kurzen aber am Schluß doch kräftigen Steigung bin ich dann einmal kurz GEGANGEN. Auf diesen letzten km stieg die Temperatur auch schon auf ca. 23-25°C.
Kurz nach Kilometer 37 wollte ich dann das Tempo nochmal etwas VERSCHÄRFEN, (Geri meinte,wenn ich die letzten Kilometer im Tempo des Vorjahres laufe, schaffe ich noch eine neue PB; ZWINKER) aber nach ein paar Hundert Meter spürte ich schon die VORBOTEN eines Krampfes. Das hieß, kein schnelleres Laufen auf den letzten Kilometern. Nicht so wie im letzten Jahr, als ich die letzten 5 Kilometer in 3:33min/km laufen konnte (die Kilometer davor aber LANGSAM)
So lief ich die letzten Kilometer nur noch auf PLATZIERUNG halten bzw. so schnell, das ich zumindest meine zweitschnellste Marathonzeit erzielen konnte. (bis dato 2:44:00, Graz 2005)
Ins Ziel lief ich wie bei den meisten Wettkämpfen in diesem Jahr VERKEHRT als drittplatzierter des Marathons in einer Zeit von 2:43:32. Somit hatte ich mein (Minimal) Ziel erreicht. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch recht herzlich beim Geri bedanken, der mich ab Kilometer 1 begleitet hat (mit meiner Eigenverpflegung versorgte) und mir auch jede einzelne Kilometerzeit sagte. DANKE ! DANKE ! DANKE !
TEIL 2: 14 Tage später, den 11.10, folgte der nächste Marathon, dieser als offizieller Pacemaker für Sub. 3:15 Std. der GRAZ MARATHON 2009
Das für mich besondere am Graz-Marathon war das mir als Pacer für die Nacht von Samstag auf Sonntag in Graz eine Unterkunft bezahlt wurde und das ich (wie auch die anderen Tempomacher) von Adidas eine KOMPLETE Laufdress bekamen (auch Schuhe). Diese Ausstattung bekamen wir bereits am Samstag bei der Startnummernausgabe und danach fuhr ich erst Mal in mein Quatier. Nach dem ich mein Zimmer bezogen hatte lief ich mit den "neuen" Adidas Laufschuhen eine kleine Runde von 6 Kilometern und nachdem sich der Schuh sehr gut anfühlte, entschloß ich mich in am nächsten Tag beim Marathon anzuziehen. Am Abend traf ich mich noch mit zwei weiteren Tempomachern an der Bar des Hotels auf ein Getränk, wo wir über unsere AUFGABE sprachen und uns für nächsten Morgen verabredeten.
Danach ging ich wieder auf mein Zimmer und schaute mir noch für 20min das Fußballspiel der Österreicher gegen Litauen an.
Für den nächsten Tag sagte der Wetterbericht am Vormittag REGEN voraus und auch die ganze Nacht regnete es schon. Am nächsten Morgen ging ich um 6:45 zu Frühstücken, wo ich mich ebenfalls mit den zwei ANDEREN Tempomachern (Andi aus Niederösterreich und ? aus Tirol) traf.
Nach dem Frühstück machten wir uns gemeinsam auf dem Weg in die Innenstadt zum Startgelände. Zu unserer Überraschung hatte es aufgehört zu Regnen und es kam sogar die Sonne zum vorschein. Um 9:15 Uhr trafen wir uns dann mit dem Organisator und wir bekamen unsere LUFTBALLONS mit der jeweiligen Zielzeit. Kurz davor draf ich noch den Lang Franz und meine "neuen" Freund Tim. Dieser lief als seinen ersten Wettkampf gleich mal den Marathon und dies mit einem 25 Kilometerlauf als WEITESTE Distanz die er im Training jemals gelaufen ist. HUT AB ! ! !
Danach wurden noch Fotos von uns und unserer Ausstattung gemacht und dann gingen wir schön langsam in unsere Startblöcke.
Bald danach ging es los, bei ca. 15°C und heiter bis wolkigem Wetter ging es auf die ersten Kilometer. Ich konnte von Anfang an das richtige Tempo finden und wir liefen die erste Hälfte in fast genau 1:36 Std., den ich hatte mir vorgenommen und meinen Mitläufer auch gesagt, dass wir auf der ersten Hälfte etwas schneller laufen werden um einen kleinen VORSPRUNG für die zweite Hälfte zu haben. Auf dieser ersten Runde lernte ich einige meiner Begleiter kennen, die sehr froh waren einen mehr oder minder erfahrenen Pacemaker zu haben. Um mich herum waren es gut 10-15 Mitläufer, die sich an mir orientierten. Am Anfang der zweiten Runde nahm ich BEWUSST etwas Tempo heraus, da es hier etwas bergauf ging und wir uns die KRAFT für den Schluß aufsparen mussten bzw. sollten.
Als es dann wieder der Mur entlang, flußabwärts ging liefen wir weiterhin genau nach Plan (zwischen: 4:37 und 4:40min/km). Ich hatte von Kilometer 32-36 einen leichten Durchhänger konnte mein Tempo aber trotzdem gut halten. Auf diesen Kilometern liefen wir auch nie viel langsamer als 4:40min/km und so hatte wir 5 Kilometer vor dem Ziel noch immer eine Minute VORSPRUNG. Bei Kilometer 38 oder 39 sagte ich dann zu meinen Begleitern: "Wer sich jetzt noch GUT fühlt soll BITTE schneller Laufen" den NIMMAND MUSSTE mit mir ins Ziel laufen, wenn er es schneller könnte. Tatsächlich konnten 3 Läufer ihr Tempo steigern und zumindest eine davon lief somit ihre PB. Mit dem REST lief ich die letzten Kilometer gemeinsam bis ins Ziel und ich war doch etwas STOLZ, das ich meine Aufgabe als Pacer GUT erfüllt hatte.
Die letzten Meter ins Ziel lief ich natürlich VERKEHRT, wodurch mich der Komentator sofort erkannte. Er bat mich zu einem Interview, aber ich hatte mein Training noch nicht beendet und vertröstete in auf SPÄTER.
Danach WENDETE ich und lief noch etwas mehr als 3km in einem Schnitt von 3:55min/km. Da erblickte ich den Otto Peischl, eine EXTRAKLASSEN Ultraläufer, SUPERKUMPEL und Laufkollegen. Gemeinsam mit ihm lief ich dann nochmals bis zum Ziel und wir SCHERZTEN ein paar mal, das ich die 3:15 nicht mehr schaffen werde, schließlich hatte mich schon der Pacer für 3:45 überholt.
SO MANCHER WAR WIRKLICH VERWIRRT ! ! !
In Summe war es ein SEHR SEHR GUTES Training für den Albmarathon, auch wenn mit WENIGEN Höhenmetern, aber dafür mit vielen Kilometern (48,9km). Im Ziel wartete ich auf weitere Kollegen und bekannte. Als der Sprecher dann Tim bei seinem Zieldruchlauf vorstellte, habe ich mich TOTAL für in gefreut und er selbst wohl noch viel mehr, den nur wenige schaffen einen Marathon mit SEINER Vorbereitung.
So, das wars und jetzt gehts zum FINALE nach Schwäbisch Gmünd (am 24. Okt.) über die drei Kaiserberge.
Ich Grüße ALLE die mich KENNEN und den REST der WELT (Spider Murphy Gang)
Euer KRAXI
von geri2707 um # 16:02 in | 5 Kommentare | TrackBack (0) | versenden
Mittwoch, 30.09.2009
13.09. Wildoner Volkslauf - Halbmarathon
Im Zuge meiner Vorbereitung auf den Güssing Marathon stand am Sonntag den 13. Sept. ein letzter TEST-Halbmarathon auf dem Programm, gelaufen in Wildon.
Gemeinsam mit meiner Familie reiste ich am Morgen nach Wildon. Dort angekommen musste ich mich erst mal ANMELDEN, den ich hatte doch sehr spontan entschieden doch den HM zu laufen. Danach traf ich einige bekannte Gesichter, den Lang Franz, Pendl Oliver, Dorn Helmut usw. (alles Läufe aus meiner Gegend).
Da ich noch am Donnerstag einen Lauf mit über 39km gemacht hatte, wußte ich nicht wie lange meine Beine ein SCHNELLES Tempo laufen können. Mit dieser UNGEWISSHEIT in den Beinen ging es dann um 10:15 Uhr an den Start. (die Volkläufer starteten schon 15min früher).
Auf den ersten Kilometern lief es richtig gut und als ich nach 2km auf meine Uhr blickte und ich eine Zeit von 6:40 sah wurde mir schnell bewußt, dass ich dieses Tempo nicht bis in Ziel schaffen kann. Bis Kilometer 3 lief ich dann noch in der Spitzengruppe mit, welche aus 4 Läufern bestand (darunter auch der Sieger des HM in St. Michael im Lungau). Ab km 3 habe ich die anderen 3 dann ziehen lassen, schließlich wollte ich nicht schon bei km 10 aufgeben müssen. Ab nun lief ich ALLEINE.
Die Spitzengruppe hatte sich schon bald von mir abgesetzt und auch von hinten kam kein Verfolger. An langen GERADEN hatte ich zur Spitzengruppe noch Sichtkontakt und auch hinter mir konnte ich jemand sehen. Die Strecke ist recht flach und schnell, ca. bei km 17 ist eine leichte Steigung, die dann doch sehr ANSTRENGEND zu laufen war. Danach ging es nur noch flach bis ins Ziel. Auf den letzten Kilometern dachte ich mir es könnte sich doch eine Zeit von knapp unter 1:16 ausgehen. Leider wurde dann doch nichts daraus (vielleicht haben auch die KM-Schilder nicht so 100%ig gestimmt) Ins Ziel kam ich als Gesamt 4 mit einer Zeit von 1:16:04, natürlich wieder RÜCKWÄRTS LAUFEND ! ! !
In meiner AK reichte es zum zweiten Platz. Nur einen Platz hinter mir kam dann bereits der Pendl Oliver in Ziel, der auch den Marathon in Güssing laufen wird und hier in Wildon mit dieser Zeit seine neue PB lief (1:16:52) GRATULATION !
Nach dem Zieleinlauf ging ich kurz zu einer Labestelle und danach noch etwas auslaufen. Gemeinsam mit dem Oliver liefen wir den anderen Läufern entgegen. Nach ca. 1km trennten sich unsere Wege, da er seine Freundin ins Ziel begleitete. Ich lief noch ein paar 100m weiter, bis mein Clubkollege Franz Lang entgegenkam. Gemeinsam mit im lief ich nochmals Richtung Ziel.
In SUMME war ich mit meinem Abschneiden SEHR ZUFRIEDEN, vor allem unter Berücksichtigung meines LANGEN am Donnerstag.
Und nächste Woche FOLGT(e) der 3 Stundenlauf in Grafendorf.
von geri2707 um # 07:58 in | 9 Kommentare | TrackBack (0) | versenden
Dienstag, 08.09.2009
30.08. berglaufpur EM 2009 / Tux-Finkenberg (die ÜBERRASCHUNG)
Als Einstieg für mein (Höhen)Trainingslager bzw. meinen Familienurlaub startete ich bei diesem EXTREM Berglauf (Europameisterschaft), da ich gerade in der Gegend war! (ZWINKER)
Dabei waren auf 5,3km nicht weniger als 875hm zu bewältigen und wäre das nicht schon genug, so waren der erste Kilometer mit wenigen Höhenmetern (ca. 75) und die letzen 500m mit nur ca. 15 Höhenmetern. Wenn das DAZWISCHEN nicht gewesen wäre, hätte man doch GLATT die Ganze Stecke laufen können.
Was solls, gemeinsam mit meiner Familie reiste ich am Samstag zum Almdorf Königsleiten, von wo aus wir am Sonntag nach dem Frühstück nach Finkenberg anreisten. In Finkenberg angekommen wurde mir zum ersten Mal bewußt, zu WAS ich mich da angemeldet hatte. Der Anblick des Berges war mehr als IMPOSANT.
"Muss ich wirklich DA rauf laufen?", fragte ich meine Frau. Diese NICKTE nur und sagte: "Du hast dich eh selbst dafür entschieden".
SCHÖN! Zuerst ging ich mal die Startunterlagen abholen und bald darauf ging ich mich Einlaufen (mit meinen CEP-Strümpfen und den Laufschuhen vom HN-Radcenter), auf dem ersten Kilometer der Laufstrecke. Kurz vorm Start wurden dann die Teilnehmer auch noch vorgestellt, so auch ich, als Welschlaufsieger und Sieger des 50km Laufes in Mnisek fühlte ich mich trotzdem fehl am Platz, unter den BERGLÄUFERN.
Dann war es bald so weit, der Startschuss (von einer Kanone) war sehr imposant und auch LAUT. Der Contown wurde vom Ex-ÖSV Schiläufer "Leonard Stock" runtergezählt. Auf der Strecke lief ich erst mal vorne mit, zumindest auf den ersten paar Metern, den die SPITZE hatte sich schon sehr bald von mir und dem REST abgesetzt. Als es richtig STEIL wurde war die SPITZE schon außerhalb meiner Sichtweite, auch wenn diese sehr gering war, war dies nicht nach meinem Geschmack. Ja, jetzt wahr es wirklich STEIL und mein WANDERTAG begann!!!
Ab Kilometer 1 ging es bis auf die letzten 500m immer im WECHSEL, mal 100m laufen, dann wieder 150m gehen, dann wieder 100m laufen, 75m gehen, laufen, gehen, laufen, gehen, ...
Auf dem ersten STEILEN Kilometer wurde ich noch von 3 Läufern überholt und ich war irgendwo zwischen Platz 20 und 30. Diesen Platz versuchte ich zu halten. Der Läufer hinter mir kam mir in den GEHPASSAGEN immer sehr nahe, aber wenn ich laufen konnte, dann konnte ich immer wieder etwas Vorsprung herauslaufen. Dieses Spiel ging so, bis wir oben waren. Auf den letzten 500m wäre ich gerne noch SCHNELL gelaufen, aber ich war einfach nicht imstande dazu, auch wenn ich den Rückstand auf die Läufer vor mir etwas verringern konnte. Nach diesen 500m war ich entlich im ZIEL (die letzten Meter natürlich RÜCKWÄRTSLAUFEND)
Meine Frau meinte im Ziel, das ich in meiner AK relativ weit vorne sein müsste, den jene, die vor mir ins Ziel kamen, schienen entweder etwas älter oder viel jünger als ich, was ich für SCHWACHSINN hielt.
Da bis zur Siegerehrung noch 2 Stunden Zeit waren, fuhren wir inzwischen mit der Finkenberger Almbahn von der Mittelstation weiter, rauf die Bergstation. Dort gingen wir gemeinsam mit den Kindern eine Runde um ein Staubecken, machten einige Fotos und danach fuhren wir wieder zurückrunter.
Unten angekommen gab es noch immer keine Ergebnisliste, also gingen wir mal was Essen. Als es dann entlich die Ergebnisliste gab war ich doch SEHR ÜBERRASCHT!!!!
Ich wurde Gesamt zwar nur 28ter, aber in meiner AK 2
Das war einfach COOL
EM ZWEITER DER AK 35 !! !! !!
Hier der LINK zur Ergebnisliste: http://www.zillertaler-berglauf.com/termine-2009/berglaufpur-europameisterschaft-extrem/ergebnisliste/1718289c771260b06/ergebnisliste%203.%20berglaufpur%20europameisterschaft%202009%20finkenberg.pdf
Die schönsten Überraschungen sind doch die UNERHOFFTEN ! ! !
P.S. Was sind schon etwas mehr als 9min Rückstand auf 5,3km, nicht mal 2min pro Kilometer (GRINS, Hi Hi, Ha, Ha, Ho, Ho, Hu, Hu)
von geri2707 um # 20:22 in | 2 Kommentare | TrackBack (0) | versenden
Sonntag, 23.08.2009
SAMSONMAN - Halbmarathon in St. Michael im Lungau
Diesen Samstag (22.08.) lief ich den nächsten TEST-Halbmarathon. Meine Wahl viel auf den Halbmarathon in St. Michael im Lungau (Salzburg)
Bereits am Freitag reiste ich zu meinem Freund und Laufkollegen Bernie nach Laufen (in der Nähe der Stadt Salzburg). Wie noch fast jedesmal gingen wir am Abend vor dem Lauf zu einem Italiener um Spagetti zu essen. Geschlafen haben wir danach beide recht gut und am nächsten Tag nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg ins Lungau. Ca. 1 Stunde vor dem Start des Halbmarathons waren wir dann dort und wir gingen gleich mal unsere Startunterlagen abholen. Die Wetteraussichten sprachen die ganze Woche von max 17°C und bewölktem Himmel. Doch schon als wir ankamen riß die Wolkendecke auf und die Sonne kam heraus.
Nachdem wir uns in unser RENNOUTFIT geworfen hatten gingen wir uns noch Rund 2,5km Einlaufen. Dann sahen wir auch noch die Heidi, aus dem Laufforum, dem wir beide angehören.
Gemeinsam gingen wir zur Startaufstellung. Der Start diesen sehr gut organisierten Lauf´s, verzögerte sich dann noch um ca. 10min.
Um 10:10 Uhr ging es dann los. Schon nach wenigen Metern ging ich in Führung. Neben mir lief auf den ersten 1,5km immer ein Läufer aus Graz, den ich schon öfters bei Veranstaltungen in der Steiermark gesehen hatte. (Schöggl Christian)
Nach diesen 1,5km konnte ich mich etwas von im absetzten, doch zur gleichen Zeit erschien ein anderer Läufer neben mir (Kroehn Niklas). Gemeinsam mit diesem lief ich die nächsten Kilometer. Nach ca. 5,5 km ging es auf einen Schotterweg, hier waren dann auch sehr viele große Pfützen, vom Regen am Vortag, zu umlaufen.
Danach kam man wieder auf eine Seitenstrasse und hier fragte ich meinen Mitläufer welche Zeit er laufen will. Er meinte das wisse er noch nicht so genau, schließlich ist er vor 14 Tagen in Kainach die Marathon-Berglaufmeisterschaften gelaufen, wo er Platz 3 belegte.
Wie ich noch während des Laufes von im erfuhr ist seine Bestzeit am Halbmarathon eine 1:08 und auch am Marathon lief er schon eine Zeit von 2:33. Das hieß für mich, dass ich mal wieder einen Mitläufer hatte, der eine Kategorie über mir läuft. (Gleich wie in Stinatz)
Egal, ich laufe erst Mal mit ihm mit und dann kann ich noch immer ALLEINE fertiglaufen. Bei Kilometer 10 ist dann, auf dieser sonst sehr flachen Strecke eine kleine Steigung und danach kommt bald der Wendepunkt der Strecke und man läuft wieder die selbe Strecke zurück. Auf dem Hinweg hatte man leichten Gegenwind und es schien die Sonne Bis hier hatte ich keine Probleme sein Tempo mitzulaufen, im Gegenteil, die meiste Zeit lief ich vor Niklas. Auf dem Rückweg hatte man nun leichten Rückenwind, jedoch schien die Luft zu stehen und durch die Sonne wurde es doch sehr (schwül) WARM. Gleich nach der Wende kam mir auch der Bernie entgegen und es schien im sehr gut zu gehen.
Bei der Labestelle 5km vor dem Ziel merkte ich dann doch, das ich sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag diese Woche über 22km lief und es verlies mich etwas die Kraft. (oder war es nur EINBILDUNG?)
Also lies ich Niklas ziehen. Er konnte sich aber gar nicht so weit von mir absetzten, zumindest hatte ich immer Sichtkontakt. Den eigentlichen Rückstand handelte ich mir nur durch die BLÖDHEIT ein, an der Labestelle 5km vor dem Ziel stehenzubleiben! ! !
Bis ins Ziel wurde der Vorsprung weder kleiner noch größer und so lief ich als Gesamt Zweitplatzierter (wieder mal VERKEHRT) ins Ziel. Dort Gratulierte ich kurz dem Sieger, trank etwas und machte mich auf den Weg, Bernie entgegen zu laufen.
Bei Kilometer 1 kam er mir dann entgegen, er war doch etwas VERZWEIFELT, schließlich wollte er seine PB laufen, was durch den sehr warmen Rückweg und das Umlaufen der Pfützen einfach nicht möglich wahr. Im Ziel hatte er eine Zeit von 1:30 und ich eine Zeit von 1:16:41.
Nach einer kurzen Stärkung und einem Kleidungswechsel gingen wir zusammen mit der Heidi auslaufen (ca. 3km)
Erst kurz vor der Siegerehrung gab es die Ergebnislisten und zu unser Überraschung wurde Bernie in seiner AK ZWEITER!!! (wie auch ich) Auch Heidi stand am Podest, sie erreicht aber den ERSTEN PLATZ.
Gratulation an meine Mitstreiter und alle anderen die bei dieser, kleinen aber feinen, Veranstaltung dabei waren.
So, diese bzw. nächste Woche ist erst mal REGENERIEREN angesagt und dann schaun ma mal was noch geht, auf dem Weg zum Güssing Marathon bzw. Schwäbisch Alb.
Kraxi
von geri2707 um # 13:25 in | Kommentieren | TrackBack (0) | versenden
Montag, 10.08.2009
Stinatz Halbmarathon bzw. Thermen-Triathlonstaffel
Als nächste Trainingswettkämpfe und als Standortbestimmung für den Güssing-Marathon bzw. dem Albmarathon in Schwäbisch Gmünd standen letztes Wochenende die nächsten Trainingswettkämpfe auf dem Programm.
Das war am Samstag der Stinatz Halbmarathon, der ein nicht leichter Halbmarathon ist, da es auf 5 Runden ständig leicht auf- oder abwärts geht. Der Lauf ist aber SUPER ORGANISIERT! ! !
Auf dem Weg zum Start war ich alles andere als OPTIMISTISCH, meine Beine waren SCHWER und die letzten Testwettkämpfe gaben mir NULL selbstvertrauen. Ich dachte mir das ich mit einer Zeit von ca. 1:20 zufrieden sein muss.
Am Start bzw. davor traf ich schon ein paar bekannte Gesichter, darunter auch meine Clubkollegen Luef Manuel, Wagner Michael, Lang Franz usw. Nach 2 km warmlaufen, war ich ca. 5min vor dem Startschuss am Start (natürlich in meinen CEP-Runningsocks und Saucony Laufschuhen vom H&N Radcenter) und es begann zu regnen. Es war jedoch nur ein kurzer Regenguss, den schon zum Startschuss hatte es wieder aufgehört. (zum Glück)
Auf den ersten Kilometern lief ich recht locker, doch trotzdem sehr schnell (Kilometer 1 in 3:16). Nicht weit vor mir sah ich einen Läufer den ich von den LCC Läufen noch kannte und ich versuchte zu ihm aufzuschließen, was mir am Ende der ersten Runde dann auch gelang. Für die erste Runde benötigte ich 14:33 und ich wußte sofort das ich dieses Tempo nie und nimmer durchhalten kann. Ab jetzt lief ich immer gemeinsam mit "Christian Thalhammer", bei den abwärts Passagen war ich meist etwas schneller und aufwärts drückte Christian meist etwas aufs Tempo. Wir bildeten so zu sagen ein gutes Team.
Die Runde zwei blieben wir nochmals unter 15min und wir waren somit auf Kurs Richtung einer Endzeit von 1:15, was mir am Start noch UNMÖGLICH erschien.
Die Runden 3 (15:10) und 4 (15:30) hatte ich schon große Mühe, ein so hohes Tempo zu laufen, aber gemeinsam schafften wir es. Auf der letzten Runde konnte ich mich dann doch noch etwas vom Christian absetzen und so kam ich mit einer Endzeit von 1:15:51 verkehrt-laufend und überglücklich ins Ziel.
Beim gemeinsamen Auslaufen mit Christian erzählte er mir dann das er eine PB von 1:10 beim Halbmarathon hat und er für den Berlinmarathon trainiert (Zielzeit 2:33). Wie ich schon während dem Lauf bemerkte, hatte er aber an diesem Tag Probleme mit einem Husten und dadurch leichte ATEM-PROBLEME. Er war auch relativ enttäuscht von seinem Ergebnis, den normaler weiße ist er eine "Kategorie" über mir, sprich SCHNELLER.
Ich konnte mich gut in seine Situation reinfühlen, schließlich ging es mir vor ein paar Woche doch sehr ähnlich. Für mich war es aber ein SUPER-ERGEBNIS und der Beweis, das ich doch noch schneller laufen kann als 1:20 ! ! !
YES !
Gesamt Platz 7; AK Platz 3
Link zum Ergebnis: http://www.pentek-timing.at/results/show_results_db.php?veranstnr=10980&racenr=4
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Am Tag danach, den Sonntag, war ich in einer Staffel beim Thermen-Thriathon in Fürstenfeld am Start. Hier stand aber mehr das DABEISEIN im Vordergrund. Meine Staffelpartner waren der GERALD ZETTL (Schwimmer und Langzeitverletzter), sowie einer seiner Kicker, der sich als Radfahrer OPFERTE (er wurde erst am Vortag zum Start überredet). Nach dem Schwimmen waren wir schon relativ weit hinten (ohne Schwimmtraining geht es halt doch nicht) und auch beim Radfahren konnten wir auch nichts aufholen. Ich versuchte dann trotzdem mein bestes zu geben und lief die 10 Kilometer zumindest unter 36:25. Eine genaue Zeit weiß ich leider nicht, da es nur eine Zeit des Läufers + Wechselzone gab und ich im Ziel vergaß die Zeit zu STOPEN.
Wir wurden VORLETZTER, aber zumindest hatte ich die beste Laufzeit der Staffelläufer und wir hatten SPASS!
Mit diesem Wochenende ist meine ZUVERSICHT, doch noch einen schnellen Marathon in diesem Jahr zu laufen, wieder erheblich gestiegen.
So und der nächste TEST für einen schnellen Marathon ist in 14 Tagen der SAMSON-Laufmarathon (Halbmarathon) und bis dahin wird mal fleißig WEITERTRAINIERT.
Gruß
Kraxi
P.S. Zwischen meinem letzten Eintrag und DEM hier, lief ich noch den Königschlösser-Romantik-Marathon als Tempomacher für Sub. 3Std. (ein SCHÖNER Lauf, aber auf den letzten Kilometern für mich sehr ANSTRENGENT!)
von geri2707 um # 11:18 in | 1 Kommentar | TrackBack (0) | versenden
Sonntag, 19.07.2009
Trainingswettkämpfe nach Verletzungspause
Hallo!
Nachdem ich "fast den gesamten Juni, aufgrund einer Überbelastung außer Gefecht war folgen nur Kurzberichte von einigen kurzen Trainingswettkämpfen.
Der erste vom Schöckel-Classics-Duathlon (07.06.2009)
Bei diesem Duathlon fuhr mein Staffelpartner, Gerald Zettel (Geri), mit dem Rad von Graz bis zur Schöckl Talstation, von wo aus ich, unter der Lifttrasse rauf auf den Schöckel LAUFEN musste. Nachdem Geri schon das ganze Jahr mit einer Verletzung zu kämpfen hat und auch ich verletzt war, hatten wir eigentlich keine HOFFNUNG unseren dritten Platz in der Staffel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Zudem war in diesem Jahr auch die Konkurrenz viel Größer.
Und so war es dann auch. Geri´s Radzeit war um ungefähr 1:30min langsamer als im Vorjahr und auch meine Laufzeit war um ein paar Sekunden langsamer.
ES WURDE PLATZ 11 in der Staffelwertung (aber Platz 1 bei den VERLETZTEN!!!)
Danach wurde erst GENAU abgekärt, woher meine Schmerzen am Fuss überhaupt kamen. Zum Glück war ich nicht knapp vor einem Ermüdungsbruch, wie es in der ersten Diagnose hieß.
Es war eine ÜBERBELASTUNG der Bänder im Sprunggelenk, resultierend aus meinen vielen langen Wettkämpfen und einem KNICKFUSS.
Der nächste Wetttkampf (nach 14 Tagen Laufpause und danach 2 Wochen Training) war ein DOPPELWETTKAMPF in der Buckligen Welt, der BUCKELBEISSER!!! (11.07.2009)
Dabei lief man am Vormittag einen Berglauf mit 5,555km auf den Hutwisch und am Nachmittag eine 16,1km langen Strassenlauf von Zöbern über Bad Schönau nach Krumbach.
Die Leistungen bei diesen 2 Wettkämpfen stimmten mich alles andere als OPTIMISTISCH. Am Vormittag bekam ich nach dem ersten Kilometer Magenkrämpfe und so lief ich (mit Gehpausen) eine Zeit von 30:00min (Platz 12)
Am Nachmittag beim 16,1km Lauf ging es mir auch nicht viel besser. Nach 3km bekam ich zuerst Seitenstechen und dann ab km 7 wieder leichte Magenkrämpfe. Zumindest KÄMPFTE ich mich ins Ziel. Geworden ist es eine Zeit von 1:01:05 (Platz 13)
In der Kombiwertung beim Bucklbeisser wurde es Platz 9
Dem war an dem Wochenende noch nicht genug. Am Sonntag den 12.07.2009 startete ich gemeinsam mit zwei Kollegen vom H&N Radcenter beim ersten LORENZIMAN (Thriathlon) in einer Staffel.
Nachdem ich meine 2 Kollegen erst kurz vor dem Start kennenlernte ging es auch schon mit dem Bus auf einen Berg. Der Schwimmer (Fink Mario) war erwartet SCHNELL unterwegs und übergab als erster seinem Staffelkollegen. Dieser musste auf 10,5km über 650hm AUFWÄRTS, wobei die ersten 4km noch FLACH waren. Dieser war dann bei der Übergabe auf Platz 2. Ich dachte mir eigentlich nicht, dass wir Platz 1 noch erreichen können, da die führende Staffel 2min Vorsprung hatte und ich nur 6km zu laufen hatte. Die 6km waren recht anspruchsvoll und zu meiner großen Überraschung konnte ich den führenden Staffeläufer bereits 2-3km vor dem Ziel überholen. Im Ziel hatten wir dann sogar 5min Vorsprung.
So konnte ich mich am letzten Wochenende doch noch über einen PLATZ 1 freuen. (mit fast 5min Vorsprung im Ziel)
Gestern folgte dann eine nächste Tempoeinheit in Form eines Wettkampfs beim Aspanger Ortslauf (8,4km)
Nachdem es den ganzen Tag in strömen geregnet hatte war ich eingentlich darauf eingestellt nicht zu laufen. Jedoch hörte der Regen um 16 Uhr auf und es stand einem Lauf nichts mehr im Wege.
Beim Aspanger Ortlauf läuft man 4 Runden a 2,1km durch Aspang. Dieser Rundkurs ist denoch recht Anspruchsvoll!!
Geworden ist es Platz 8 in einer Zeit von 31:01min was einen Kilometerschnitt von 3:42 ergibt und mich doch STARK daran ZWEIFELN lässt, das ich im Sept beim Güssing-Marathon eine neue PB laufen kann (z.Z. 2:39:01)
Na ja, meine Hauptaugenmerk liegt eh eher beim ECU, wo ich zur Zeit ja nicht schlecht im Rennen bin.
So das wars mit meinem kurzen ZWISCHENBERICHT von meinen ersten Tempoeinheiten (Trainingswettkämpfen) !!!
Schöne Grüße
Kraxi
P.S. @roland: Bei den 100km Staatsmeisterschafen wird man mich leider nicht sehen!
von geri2707 um # 21:43 in | 1 Kommentar | TrackBack (0) | versenden
Dienstag, 19.05.2009
RENNSTEIG SUPERMARATHON (72,7km)
Der Rennsteiglauf (Supermarathon) mit über 1490hm ist in Europa die größte Veranstaltung für Ultraläufer und findet jedes Jahr mitte Mai statt. Ich entschloß mich bereits am Mittwoch nach Eisenach, dem Startort, anzureisen. Wie schon in Mnisek hatte ich mir auch diesesmal eine Fahrradbegleitung organisiert. Da aus meinem Laufclub keiner Zeit hatte, versuchte ich mein Glück bei einem Laufkollegen aus Deutschland, den ich aus einem Laufforum kenne. Dieser erklärte sich damit einverstanden mich zu unterstützen. Einen besseren Begeleiter konnte ich mir eigentlich nicht wünschen, schließlich war Udo Pitsch im Vorjahr bei den Deutschen Meisterschaften im 24 Stundenlauf SIEGER seiner Altersklasse ! ! !
Am Donnerstag kam Udo mit der Bahn (und seinem Fahrrad) ebenfalls nach Eisenach und am Freitag, als wir mein Auto nach Schmiedefeld stellten, suchten wir für Ihn die richtige Radstrecke, um die "richtigen" Berge zu umfahren. In Schmiedefeld sollten uns zwei andere Forumsmitglieder abholen und zurück nach Eisenach bringen. Dies wurde dann zu einem KLEINEN Problem, da das Auto vom Wolfgang kaputt ging und in die Werkstatt abgeschleppt werden musste. Die Frau vom Jörg kam dann mit dem Auto nach, jetzt hatten wir aber das Problem, dass wir unmöglich zu sechst nach Eisenach fahren können (in einem Auto). Zum Glück konnten wir dieses Problem dann dadurch meistern, dass die beiden Frauen mit anderen Forumsmitgliedern zum nächsten Bahnhof mitfahren konnten und somit zu ihrer Unterkunft.
Wir vier Männer fuhren dann nach Eisenach zurück, wo wir dann unsere Startunterlagen abholen gingen. Danach brachte Jörg uns noch zurück in UNSER Hotel. In der Nacht vor dem Lauf gab es dann ein starkes Gewitter!
Im Hotel ging es schon bald ab ins Bett. Wir stellten uns Udo´s Handy als WECKER für 4:15 Uhr und zusätzlich meine Uhr auf 4:20 Uhr. Ich konnte in dieser Nacht relativ gut schlafen und erwachte das erste Mal um ca. 4 Uhr. Danach bin ich nochmals kurz eingeschlafen und als ich dann auf die Uhr blickte war es 4:40!?!?
WIESO GING KEIN ALARM AB? ? ?
Der Grund war: Udo hatte beim Handy nicht auf die Sommerzeit umgestellt, und ich bei meiner Uhr die Töne ausgeschalten.
SEHR SCHLAU!!!
Jetzt mussten wir uns aber beeilen. Schnell zum Frühstücken und danach in die LAUFKLAMOTTEN!!! Um 5:15 Uhr waren wir dann aber leicht fertig und ich fuhr gemeinsam mit anderen Läufern aus dem Hotel, zum Start nach EISENACH. Udo fuhr mit dem Rad zu unserem ersten vereinbarten Treffpunkt für meine Eigenverpflegung.
Am Start war es relativ kühl und ich bereute es nicht mich für ein Langarmshirt entschieden zu haben. Zuerst musste ich mich noch in die lange Warteschlange vor den Toiletten anstellen und dann ging es schon bald los. Vorher traf ich noch kurz den Danny, der mit mir gemeinsam den Lauf in Tschechien gewann und auch den viertplatzierten Andreas Panthen. Wir wünschten uns noch gegenseitig viel Glück und dann war es soweit.
Gemeinsam mit 2000 anderen ULTRAS ging es auf den Weg. Die Strecke ging zunächst in Eisenach durch eine Fussgängerzone, danach noch auf eine andere Strasse und schon sehr bald, nach ca. 1,5km kamen wir zur ersten Steigung. Hier ging es raus aus Eisenach in den Thüringer Wald. Ich lief von beginn an vorne mit. Alles war sehr nahe beieinander, nur der spätere Sieger "Christian Stork", setzte sich schon hier von den übrigen Läufern ab.
Nach der ersten Verpflegungstelle bemerkte ich einen Läufer hinter mir, der sich kurze Zeit später als Karsten Kühne vorstellte. Mit diesem hatte ich über das Runnersworld-Forum vor kurzem Kontakt, wegen dem Rennsteig-Supermarathon. Gemeinsam liefen wir die nächsten Kilometer. Udo wartete wie vereinbart auf mich bei ca. Kilometer7 und nochmals bei ca. km 12, ehe er sich auf den Weg machte um den "Inselsberg" zu umfahren. Hier ging es wirklich etwas steiler bergauf und ich enstschloss mich mal kurz zu gehen um etwas Kraft zu sparen. Auf dem Inselsberg war man bei Kilometer 25 und laut allgemeiner Aussagen hatte man nun bereits die hälfte der Höhenmeter geschafft. Bereits hier merkte ich, das HEUTE NICHT MEIN TAG WAR, bzw. ich spürte schon hier das die Beine relativ SCHWER wurden.
Was soll´s, erst mal weiterlaufen. Nach dem Inselsberg wartete Udo wieder auf mich und von nun an begleitete er mich auf der ganzen Strecke. Um mich herum liefen immer die selben Läufer, Karsten, ein Italiener (Rainer Eberhard) und Sieder Wolfgang aus Deutschland. Die nächsten km waren etwas flacher und somit einfacher zu laufen, mal abgesehen von den vielen Wasserpfützen, die man umlaufen musste. Danach folgte ein leichter Anstieg der aber trotzdem SEHR an meinen Kräften zehrte. Dann, bei ca. km 41 folgte ein leichter Anstieg, der aber immer STEILER wurde und hier lagen auch richtig große Steine und Geröll, die das Laufen nicht gerade einfacher machten. Udo musste hier "aus dem Sattel" den Rqadfahren ging hier nicht. Auch ich machte ein paar kurze GEHPAUSEN. Bevor ich dann ganz oben war, auf der "Neuhofer Wiese" spürte ich das erste Mal die Vorboten eines Krampfes im hinteren Oberschenkel.
SCHEISSE, noch fast 30km und ich bekomme schon einen KRAMPF! ! !
Auf den nächsten Streckenabschnitten ging es dann immer schlechter. Zusätzlich begann auch meine rechte Hüfte zu schmerzen und irgenwie zu BLOCKIEREN. Abwärts konnte ich ja einigermaßen gut laufen, aber aufwärts und auch im Flachen bin ich eher GEWATSCHLT als gelaufen. Ich konnte einfach meine Beine nicht mehr richtig heben, sonst wäre es wohl unweigerlich zum KRAMPF gekommen. Udo hat mich in der ganzen Zeit begleitet, gab mir meine Getränke und sprach mir MUT zu!!!
(z.B. Du läufst noch immer ein Tempo, das ander im flachen nicht schaffen) Ich quälte mich immer weiter, die Kilometerschilder (alle 5km) schienen ewig nicht zu kommen. Als ich dann bei Schmücke war, wusste ich, dass ich es SCHAFFE, schließlich ging es von hier an fast nur noch abwärts und ich versuchte auch nochmals etwas Tempo zu machen.
Leider kamen hier auch die "Nordic Walker" in die Strecke der Supermarathonis und diese brauchten die VOLLE BREITE der Forstwege. Udo fuhr hier immer etwa 20 Meter vor mir und kündigte mich, bzw. einen Läufer an, sodass diese PLATZ machen konnten. Das war mir wirklich eine große Hilfe, schließlich war ich mit meinen Kräften schon soooo am Ende. Dann kam entlich das Ziel in Sicht und ich war den Tränen sehr nahe.
ICH HATTE ES GESCHAFFT!!!
JA, ich hatte es geschafft und das sogar in einer schnelleren Zeit als im Vorjahr. Obwohl die Strecke in diesem Jahr viel schwieriger zu laufen war. (teilweise sehr rutschig uns schlammig, viele Pfützen musste man umlaufen, sehr STEINIG)
Das es in diesem Jahr schwieriger war, zeigte alleine die Tatsache das der Sieger (auch Vorjahressieger) fast 15min länger gebraucht hatte. Ach ja, zweiter wurde Karsten Kühne in der SUPERZEIT von 5Std. 33min. GRATULATION!!!
Ich war und bin so GLÜCKLICH. Es wurde Platz 8 von über 2000 Startern in einer Zeit von 5:49:39
Ich möchte mich hier nochmals für die SUPERTOLLE Unterstützung von UDO bedanken, ohne Ihn hätte ich es nicht geschafft. DANKE! DANKE! DANKE!
DAS SCHÖNSTE ZIEL DER WELT IST SCHMIEDEFELD! ! !
P.S. OK, eigentlich wollte ich SCHNELLER sein, aber innerhalb eines Monats kann man nicht bei einem 50km Lauf, dem Welschlauf (Marathon) und dem Rennsteiglauf Spitzenleistungen erbringen.
von geri2707 um # 12:35 in | 5 Kommentare | TrackBack (0) | versenden
Montag, 11.05.2009
Angerer Volkslauf (5km Hobbylauf)
Mein nächster und letzter Trainingwettkampf vor dem Rennsteiglauf (bzw. die letzte schnelle Einheit)
Auserwählt für meine letzte schnelle Einheit habe ich den Angerer Volkslauf und dort "nur" den Hobbybewerb über 5km. Diesesmal reiste ich alleine mit meinen Kinder an. Da meine Kids nicht laufen wollten kam ich erst um halb 2 Uhr nach Anger und ging micht dort sofort NACHMELDEN.
Danach hieß es erst mal warten, denn der Start war erst um 15:15 Uhr, gemeinsam mit dem Hauptlauf über 10km. Vor dem Start draf ich schon sehr viele bekannte Gesichter (Stockner Christian, Peindl Hermann, Haider-Gütel Peter, Winkler Walter, usw), welche mir alle zu meinem letzen Erfolg gratulierten.
Meine Kinder verabschiedeten sich in Richtung Hüpfburg und ich ging mich dann, 25min vor dem Start, Einlaufen. Dazu lief ich die 5km Schleife einmal ab. 2min vor dem Start war ich dann von meiner Aufwärmrunde zurück und ich stellte mich an den Start.
Dann ging es gleich los, ich lief wie immer bei Wettkämpfen in meinen CEP Strümpfen und mit meinen Saucony Tangent Laufschuhen. Hermann Peindl machte von Beginn an mächtig Tempo. Bis km 2 konnte ich und eine sehr junger Bursche sein Tempo mitgehen, dann mussten wir ihn ziehen lassen. Auf den nächsten 2km ging es nun mehr oder weniger fast immer leicht AUFWÄRTS und ich und mein junger Gegner (ich hatte inzwischen von ihm erfahren, dass er auch die 5km lief) liefen meist nebeneinander. Der Hermann hatte sich inzwischen schon ca. 100m von uns abgesetzt. Nach km 4 ging es noch 400-500m leicht aufwärts, hier lief ich schon etwas auf RESERVE, da ich aber wußte, das die letzen 400m ABWÄRTS gingen lies ich mich nicht abschütteln. Auf den letzten 400m konnte ich meinen Jungen Verfolger dann ABSCHÜTTELN und kam mit einer Zeit von 16:47 als erster des Hobbylaufs in Ziel.
PLATZ 1.
Nach einer kurzen Stärkung ging ich dann gemeinsam mit dem JUNGEN (Andreas Scharler, 16 Jahre), noch eine Runde Auslaufen.
UND NÄCHSTE WOCHE IST RENNSTEIG-TIME ! ! !
von geri2707 um # 14:42 in | 2 Kommentare | TrackBack (0) | versenden
